Publikumspreis in St. Anton

Als wären das gute Feedback und die super Stimmung beim Filmfest St. Anton noch nicht genug gewesen. Am Ende hat EIS & PALMEN den Publikumspreis gewonnen! Wir sind happy. Weitere Vorstellungen folgen. Z.B. beim Freeride Filmfest: https://www.freeride-filmfestival.com/termine

Showtime!

Mitte Juni haben wir in Nizza das erste Etappenziel erreicht. 8 Wochen später haben wir auch das zweite Etappenziel erreicht: Der Film ist fertig! Viele heiße Sommertage (und Nächte) hat uns dieses Projekt an die Computer gefesselt. Wir sind gespannt den Film zum ersten mal auf  der großen Leinwand zu präsentieren.

Die „EIS & PALMEN“ Weltpremiere wird am Donnerstag den 23. August beim Filmfest St. Anton stattfinden. Los geht es um 20:00 Uhr. Tickets und Infos zum Programm des Abends gibt es hier: https://www.filmfest-stanton.at 

Weitere Vorstellungen folgen. Termine erfahrt ihr hier!

Im Schatten der Helden…

… ich glaube keinem muss man zurzeit (zumindest in unseren Breiten) erzählen wie heiß es gerade ist. 😉

Wenn das Kletterherz trotzdem aber wild im Brustkorb schlägt, heißt es Wecker auf 04:00 Uhr und ab in die Westwand.

Mehr als 100 Jahre nach dem Erstbegeher – 100 Jahre!! – gab es für uns gestern ein nostalgisches Rennen gegen die Sonne in der „Dülfer-Führe“ der Westwand des Totenkirchls – grandios!

Tag 42: Hallo Palmen!

In der Früh noch im Skischuh und Abends ins Meer – so soll’s sein.

Dazwischen Unmengen an Regen und den ersten Platten – nach 1830 km, kurz vor dem finalen Ziel.

Dabei sind die Zahlen Nebensache – wir haben unfassbar viel erlebt, eine unvergessliche Zeit gehabt und einen sehr großen Traum von uns erfüllt.

Tag 41: Full house

Vor knapp zehn Tagen wurden wir vom Mediateam mal wieder alleine gelassen – sprich die Dokumentation der Reise lag zwischenzeitlich ganz bei uns.

Seit dem ist viel passiert – allerdings blieb die Sonnencreme bisher fast immer im Rucksack.

Kaum ist die Mediecrew wieder da, schon ist alles anders und es kann passieren, dass sogar beim Eincremen drei Kameras gleichzeitig auf einen gerichtet sind – ob die Jungs immerhin die Sonne mitgebracht haben?

Tag 40: Endspurt

Hmm, über das Wetter wollten wir nicht mehr schreiben. Aber was dann bei diesem Bild? Dass das Rad wieder rollt?

Scheint so, als ob uns die Themen langsam ausgehen. Aber das sollte okay sein – nach dem beborstehenden Pass (nicht gerade ein Kleiner) befinden wir uns auf der Schlussgeraden Richtung Palmen.

Tag 39: Platsch

Der tägliche Waschgang – meistens ging es nur ganz schnell, eintunken und wieder raus. Die Nähe zu den großen Bergen und ihren Gletschern hat die Temperaturen bestimmt nicht ansteigen lassen – sau kalt war’s bisher.

Doch Gletscher sind jetzt nicht mehr in Sichtweite, dafür bald das Meer – allein an den Wassertemperaturen merken wir endlich, dass wir auf dem Weg in den Süden sind.

Tag 38: Bonjour

Wecker um 3 – frühstücken – packen – auffellen – und los! Es ist sternenklar, die Stirnlampen brauchen wir nicht, der Mond scheint Hell – das übliche Rennen gegen die Wolken hat bereits begonnen.

Obwohl wir ziemlich ausgelaugt sind, geben wir nochmal alles. Oben angekommen eröffnet sich uns eine atemberaubende Sicht vom Mt. Blanc über das Mittelmeer bis zum Matterhorn.

Kaum kommt das bekannte „Klack“ von der Skibindung, stehen wir in einer Wolke – das kann doch nicht wahr sein, schon wieder!?

Tag 37: Klassischer Duathlon

Nur anders rum…

Was macht man nicht alles um pünktlich zum Abendessen auf der 3100m hohen Hütte zu sitzen – gleich vor dem Frühstück auf den Sattel, später in Skischuhen weiter und nach 13h Vollgas trotzdem leicht zu spät.

Auf der Hütte wurden wir zunächst grimmig empfangen. Mit, „Allez-Allez! No click-click!!“, teilte der Hüttenwart uns mit, wir seien zu spät. Wenn wir nicht so viel fotografiert hätten, wären wir pünktlich angekommen -„Bon appetit!“

Tag 36: Zwei in eins

Was macht man nicht alles um Gesund zu werden?

Auf Eis & Palmen Art wurde glatt eine ursprüngliche Zwei-Tages Etappe zum gemütlichen Einrollen in einen Tag gesteckt – für uns ging’s quasi direkt aus dem Bett in die Pedale.

Tag 35: Weg mit dem Winterspeck

Schon bei der Packliste zu Hause am Laptop fiel uns auf, dass an allen Ecken gespart werden muss und an „Luxus“ war nicht mehr zu denken – so wird mehr mals pro Woche handgewaschen.

Denn allein das Kamera-Equipment bringt stolze 10kg auf die Waage – Winterspeck schon abgezogen.

So kann uns unser externe Mediacrew (El Flamingo Films) auch alleine lassen, denn mit dem Set-Up können wir auch mehrere Tage ohne Strom Film + Foto abdecken.

Tag 34: Temperatur Probleme

Heute ist abkühlen angesagt. Scheint so dass jeder von uns auf dem Trip mal dran glauben muss – jetzt bin ich dran.

Das Thermometer zeigt wenigstens, dass es wieder runter geht mit der Temperatur.

Da hilft nur Bettruhe, Tee trinken und Wäsche waschen. (Max)

Tag 33: Clown im Zoo

„Wieso habt ihr Ski dabei!?“

Gerade hier unten im italienischen Flachland ziehen wir einige Blicke auf uns.

Manchmal schauen die Leute nur verdutzt, manchmal fragen sie interessiert nach.

Einfach so durch die Fußgängerzone zu rollen ist gar nicht so einfach – lieber schnell durch … sonst zücken nicht nur wir unsere Kameras.

Tag 32: Bei uns geht’s bergab

‚Bella Italia‘ begrüßte uns zwar heiß-schwül, mit Wolken und Nieselregen – dafür hatten wir aber Gegenwind.

Bei der Traumkulisse ins Aostatal, brauchte es aber nicht mal die italienische Küche um uns wieder gut zu stimmen – Cappuccino, Pizza, Tiramisu und Co waren nur das I-Tüpfelchen.

Tag 31: Spielwiese

Nach den ganzen „erwachsenen“ Big Mountain Tagen in den großen Bergen am Alpenhauptkamm ging’s heute auf die Spielwiese.

Hoch, runter, hoch, runter, hoch… Sogar der GPS-Uhr wurde es leicht schwindelig.

Tag 30: Tiefschlaf

Ob es an den wachsenden Höhenmetern oder an den vielen Kilometern lag?

Am Berg im Zelt schläft sich doch immer noch am besten – an so einem Traum-Spot auch kaum verwunderlich…

Tag 29: Bergdilemma…

… wer kennt das nicht – kaum kommt man fix und fertig auf dem einen Berg an, schweift man direkt ab, sieht 100 Neue am Horizont und freut sich auf die nächsten Touren.

Schon schön, unsere Berge…

Tag 28: Der Boss im Haus

Das gibt es ja nicht – keine 30 min. vorher hatten wir darüber gesprochen, dass es hier welche geben müsste. Und dann segelt er ca. 20 m von uns entfernt, bewegungslos an uns vorbei. Ein Bartgeier! Keiner von uns rührt sich oder sagt ein Wort geschweige denn versucht die Kamera zu zücken.

Danach stellen wir fest, dass die ganze Situation von einer riesigen Gruppe Steinböcken mit ihren Kids hoch über uns beobachtet wurde.

Jetzt ist schon klar wer hier der Boss ist – Wir jedenfalls nicht.

Tag 27: Ziel in Sicht

Ganz in Sommer-Stimmung steht auf einmal schon unser Ziel auf den ersten Schildern: „Nice 353km“

Noch ist Nizza aber nicht unser einziges Ziel – so sind noch ein paar „Umwege“ geplant, schöne Umwege, die es in sich haben.

Tag 26: Ab die Post

Irgendwie ist es ja ganz fein knapp 3500 hm runter zu düsen – die Strecke an einem vorbei fliegen zu sehen, die man sich die Tage vorher hochgewunden hat. Leider ging das dieses mal wieder viel zu schnell und ehe wir uns umsehen konnten standen wir wieder auf 500m Meereshöhe.

Was jetzt wieder ansteht ist schon klar, oder?!

Tag 25: Ins Grüne hinein

Nach drei Tagen gleißendem Licht auf dem Gletscher und zugekniffenen Augen mit Blick auf die weißen Bergspitzen, ging es wieder unter die Schneegrenze ins grüne Tal.

Tag 24: Nachtschicht

Eigentlich sagt die Überschrift schon alles…

Wir haben unseren Schlafrythmus mal wieder auf den Kopf gestellt – Nachts der Zustieg zur Hütte, drei Stunden hingelegt, rauf auf den Berg…

Auf dem Gipfel einen kurzen Mittagsschlaf, wieder runter in die Hütte, Reserven auffüllen.

Tag 23: Wartespiel

Wenn man kurz unterm Gipfel gleich lang auf gutes Licht warten muss, wie man die Nacht davor schlafen durfte…

Dann sollte es sich lohnen?!

Hat es…

Tag 22: Geschlagene 3 Stunden…

… täglich!

Wir haben ja schon so wenig wie möglich dabei!

Und trotzdem bzw. gerade deswegen verbringen wir täglich sicher drei Stunden mit Packen. Jedes mal wieder versuchen wir dabei schneller zu werden, aber es klappt einfach nicht – vorallem wenn der Umbau von Ski- auf Radmodus ansteht. Aber was soll man da auch optimieren – wenn nicht alles seinen richtigen Platz findet, dauerte es noch länger.

Wir sind dann mal weiterpacken…

Tag 21: Ende Gelände?

Kaum haben wir den ersten gesperrten Pass überwunden, stehen wir 1000hm später wieder vor geschlossenen Schranken.

Warum nicht einfach dran vorbeifahren?

Nach gut zwei Wochen wird uns ab morgen für ein paar Tage wieder unsere Mediacrew begleiten… Mal schauen wie es nun weiter geht!

Tag 20: Schluss mit lustig!

Da war auch schon die Straße zu Ende…

Also ging es weiter mit Ski durch den Schnee. Und als wir endlich auf der anderen Bergseite mit ca. 40kg auf dem Rücken angelangt waren, öffnete der Himmel die Tore und ließ alles ihm zur Verfügung stehende Wasser auf uns nieder prasseln….

Na dann, gute Nacht!

Tag 19: Wenn Fräsen lange fräsen…

…dann war’s ein guter Winter.

Bei den bisherigen Pässen waren es die Hummeln – denen war es aber scheinbar heute zu kalt und zu nass – die uns begleitet haben. Heute haben uns dafür große Schneewände den Furkapass hoch begleitet.

Irgendwann war Schluss (mit lustig), aber morgen geht’s dann auf Schnee weiter. Nur, wohin das Fahrrad und das ganze Gepäck!?

Gerade gibt es mal wieder Pasta, im Zelt, abgespannt zwischen zwei der Fräsen und draußen schneit es heftig – mal gespannt ob sie oder wir morgen früher zum „arbeiten“ müssen.

Tag 18: Ruhetag

Auch der Blog streckt mal die Füße aus und lässt den Blick über die schweizer „Märklin“ Landschaft gleiten.

Tag 17: Gesperrt

Diese Schweiz – Pass hier, Pass da – nicht nur bei der Einreise braucht man ihn, vor allem im Inland muss man daran denken!

Jetzt in Andermatt über den Oberalppass angekommen, finden wir uns von lauter Pässen über 2000hm eingekesselt wieder. Nicht nur das schwer bepackte Rad macht uns hierbei Sorgen, vor allem die Straßensperren!

Oben am Furkapass sollen anscheinend noch 16m Schnee auf der Straße liegen – was ein Winter! Vor Mitte Juni geht dort gar nichts. Alle anderen sinnvollen Pässe liegen ebenfalls unter einer dicken Schneedecke im Winterschlaf.

Noch stehen wir mit großen Fragezeichen in den Augen vor unseren Rädern…

Tag 16: Alles Käse…

… das Wetter ist launisch, die Speicherkarten sind voll, die Nase tropft, sogar die Einkaufskiste ist voll damit – und mit was für einem guten.

Hier hat gefühlt jedes Dorf seinen eigenen Käse und da wir schon beim Essen angekommen sind, hier mal unser Tagesmenü:

Eine 500g Packung Müsli mit frischem Obst gibt’s bei uns zum Frühstück.

Zwischendrin durchschnittlich 16 Müsliriegel.

Zum Mittag eine große Packung Nudeln mit 1½ Pestos.

Zum dritten Kaffe eine Bünder Nusstorte mit Sahne.

Zwischendrin was gerade am Straßenrand daher kommt.

Und Abends wir nochmals gekocht und die restlichen Müsliriegel verputzt.

Mahlzeit…

Tag 15: Es gibt Reis, Baby!

Einen Trip wie diesen, zumindest teilweise, selbst zu dokumentieren wirft jeden Tag eine Menge zusätzliche Fragen auf – mal ganz abgesehen von dem Zusatzgewicht und Packmaß des Kamera Equipments.

Wann wird das Licht passen? Wie können wir gleichzeitig aus der Wand fotografieren, vom Gegenhang filmen und im selben Moment Ski fahren? Haben wir alle Akkus vollgeladen oder wollen wir noch einen Kaffee trinken? Sind alle Daten gesichert (Laptops passen natürlich nicht in unsere Rad-Taschen)? Ist die Drohne wieder trocken genug um einen Flug über dem Gipfel zu wagen?

Apropos Drohne. Vor einigen Tagen mussten wir unser geplantes Mittagsessen streichen, denn die Drohne hatte nach einem kleinen Tauchgang im Silvaplana-See mächtig Hunger 😉 Denke den Trick kennen viele – bei nassen elektronischen Geräten hilft Reis. Nur 24h später standen wir dann auf einem ausgesetzten Gipfel und die nervöse Frage stand im Raum: Sollen wir uns trauen die Drohne zu starten? Hier, wo ein Meter zur Seite gleich bedeuten würde: ‚Good bye, Drohne!‘

Aber Glück gehabt. Der kleine Vogel fliegt immer noch… also zurück aufs Rad.

Tag 14: Wir rollen wieder!

Heute Früh, als die Augen noch zu waren, dachte ich, wir sind gestern Abend in irgendeinem Wohnzimmer gelandet.

Nach dem Aufwachen musste ich feststellen, dass es doch ein Sportplatz war. Genauer gesagt eine Couch auf einem Sportplatz mit Blick auf große Schneeberge!

Dann war aber auch schon Schluss mit gemütlich – wir rollen wieder.

Diesmal raus aus dem Engadin, einen kurzen Pass hoch und dann runter – jetzt werden wieder km gemacht.

Tag 13: Langer Tag à la Eis & Palmen

Um halb Vier raus, kurzes Frühstück, schneller Kaffee, ab in die Skischuhe und los zur Nordwand.

Die 2000 Schritte gerade aus hoch auf den Gipfel, Drohne und Cams aus dem Rucksack raus und wieder auf Ski runter.

Über den Gletscher zurück ins Tal, der Schnee klebt wie Honig, der Magen knurrt.

Eine Stunde tägliches Räder-Umpacken, Stirnlampe auf und mit kalten Händen ab auf Nahrungssuche.

Um halb Elf doch noch was gefunden, Aufnahmen sichern, Akkus laden, ein Weißbier und dann wird ein Schlafplatz gesucht.

So sieht ein Eis & Palmen Tag aus, der zufrieden im Schlafsack endet.

Tag 12: Altes Ziel in Sicht

Aufgewacht in der Garage, schnelles Frühstück beim Bäcker und eigentlich schon unterwegs Richtung Chur, kam der Gedanke: ‚Halt, Stop! Da war doch noch was!‘

Letztes Jahr bei der Testtour für Eis&Palmen haben wir in der Ferne einen Berg ausgespäht, der uns nicht aus dem Kopf ging.

Gerade, mal wieder im Nieselregen, sind wir im Talboden entlang auf dem Weg genau zu diesem und hoffen heute auf eine offene Hütte und morgen auf einen feinen Run vom Gipfel.

Tag 11: Hoch hinab

Puh – so anstrengend war Skifahren schon lange nicht mehr: ein riesen Rucksack zieht am Rücken, der Schnee rutscht wie Honig und die Luft erst, die fehlt.

Doch hat der Tag deutlich mehr als nur ein High-Five verdient – 2100hm sheppern wir durch eine irre Gletscherlandschaft, zurück zu den Rädern.

Allein unsere Gesichter können heute ihre eigenen Geschichten erzählen – das breite Grinsen trotzt dem müden Blick, die gesunde Bräune (nach rot kommt doch braun?!), …

 

 

Tag 10: Fenster zu Berg

Leider gibt es gerade auf der Berghütte statt einer erstrebten Tomatensuppe nur eine Nebelsuppe. Denn diese ist seit gestern geschlossen und bei uns steht somit Schnee Schmelzen oben auf der Speisekarte.

Damit hätten wir auch das aktuelle Wetter geklärt. Morgen in der Früh könnte sich aber die Sonne zeigen – gut so, dann können wir endlich das Gesprächsthema wechseln.

Tag 9: Abwarten und Tee trinken

Nun sitzen wir bei kaltem Nieselregen vor dem Zelt und löffeln unsere Nudeln…

Eine gößere Skitour zu Planen fällt uns bei dem Wetterbericht relativ schwierig – da dieser so viel wie nichts aussagt, haben wir uns dazu entschlossen uns lieber die Sache vor Ort anzuschauen. Wir haben unser Basecamp am Fuß des Gletschers errichtet und hoffen nun auf ein passendes Wetterfenster.

So wird morgen früh der Blick aus dem Zelt entscheiden was spontan möglich ist…

Tag 8: Einfach mal Wellnessen…

… leichter gesagt als getan.

Den ersten Punkt auf unserer heutigen To-Do Liste haben wir schon mal mit Bravour gemeistert – „das Frühstücksbuffet vernichten“.

Alle weiteren Punkte bringen uns gerade eher ins Schwitzen – Wäsche waschen, die Saunagänge und die Planung der nächsten Tage. Denn jeder Wetterbericht meldet stündlich etwas anderes, selbst die Bergführer zucken nur mit den Schultern – alles nicht so einfach.

Tag 7: Willkommen im Luxus

Manchmal nützen die schnellsten Beine nichts – da hat uns der Regen doch noch erwischt.

Nach sieben Tagen auf der Straße gönnen wir uns heute zum ersten mal ein festes Dach über dem Kopf. Jetzt ist erstmal Entspannen, Speicher Aufüllen und Wellness angesagt, bis das Wetter uns auf die richtigen Berge in der Berninagruppe lässt.

Tag 6: Kette rechts Richtung Schweiz

Wir haben uns entschieden von Landeck direkt in Richtung Engadin zu fahren. Heute gibt es nur noch ein Ziel: So weit wie möglich kommen bevor der Regen einsetzt.

Tag 5: Arlberg Sightseeing

Lech – Zürs – St. Christoph – St. Anton. Heute haben wir wieder ein paar Höhenmeter gemacht und den Arlberg Pass überquert. Jetzt sind wir in Landeck und müssen uns entscheiden in welche Richtung ist weiter geht. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage sieht leider gar nicht gut aus. Aber vielleicht bedeutet das aber nochmal Neuschnee für den weiteren Verlauf der Tour.

Tag 4: Spring Skiing am Arlberg

Nach dem Ende der Skisaison sind hier alle Hotels und Lifte geschlossen. Wir teilen uns die Hänge nur mit Murmeltieren. Die letzten Schneereste nutzen wir für die ersten Abfahrten unserer Tour…bei dem Wetter natürlich in kurzer Hose.

Tag 3: Schnee in Sicht

Wir sind im Lechtal angekommen und haben den ersten Schnee bei 18 Grad unter die Ski genommen. Kilometerstand: 195km

Tag 2: Der Bayer ist auch unterwegs

Ich bin heute am Starnberger See gestartet. Die ersten 100km bis nach Reutte waren eigentlich nur ein Warm-Up. Hier bin ich eben auf Jochen gestoßen und wir haben unser Lager am Lech aufgeschlagen. Morgen geht es dann Fluss aufwärts in den Schnee. (Max)

Tag 1: Der Schwabe rollt schon

Bis zum Treffpunkt in Reutte muss ich 100km mehr fahren als Max. Deshalb bin ich schon einen Tag früher auf der Schwäbischen Alb gestartet. Endlich geht’s los! (Jochen)

Die letzten Vorbereitungen

Die letzten Vorbereitungen laufen. Am Donnerstag geht es los Richtung Süden. Jochen wird in seinem Heimatort Dürbheim starten. Max startet in Münsingen am Starnberger See. Ab Reutte geht es dann gemeinsam Richtung Berge…

Die finale Packliste steht endlich. Die Wage sagt: 40 Kilo Zuladung auf den Bikes!

Das Große Packen

Es gibt immer noch einige Rätsel für uns zu lösen. Wie bekommen wir alles auf die Bikes? Wieviel Kilo werden wir am Ende über die Pässe treten? Was haben wir vergessen?

Countdown!

Kurze Tour im Karwendel um zu checken ob wir und das Material fit für den Trip sind!

Routenplanung

Innsbruck// Februar 2o18

„Sodala, jetzt könnte so langsam alles konkreter werden“ haben wir uns die letzten Tage gedacht…

Wir sitzen gerade am Küchentisch und sind dabei uns ein paar Schmankerl für die Tour auszusuchen.

 

Die Auswahl ist zwar riesig, doch es ist gar nicht so einfach die schönsten Berge auf einer machbaren Strecke zu verbinden.

Mal gespannt in wie vielen „Sackgassen“ wir enden werden… 😉

Rinnenklassiker

Passo Pordoi, Dolomiten// Januar 2o18

Seit Tagen steckt alles nördlich vom Alpenhauptkamm in dicken Wolken.

Was kann man machen?
Wo sollen wir hin?

Ab in die Dolomiten, denn dort warten gerade ein paar Klassiker mit besten Bedingungen auf uns.

Wie auch bei unsere großen Tour mit Start im April, sind wir beide mit Kamera unterwegs und nehmen uns Zeit zum Fotografieren und können in den Tagen ein paar geniale Momente festhalten – die Dolomiten, immer einen Besuch wert!!

Die erste Test-Tour

Julier Pass, Engadin // Frühling 2o17

Die Ski und Schuhe eilig an den Räder befestigt – mal gespannt wie lange das hält – sind wir gerade auf Test-Tour im Engadin. Ebenfalls wollen wir ein paar erste Eindrücke für unseren Trailer sammeln.

VAUDE_E+P_Pretour Fotos_19

Normalerweise wünscht man sich nichts weiteres als strahlenden Sonnenschein, aber das sehr abwechslungsreiche Wetter kommt uns in den drei Tagen sehr entgegen – von Schneeregen über die dicksten Schneeflocken bis zu makellosem Bluebird-Wetter ist alles geboten.

So wird auch gleich unsere Schlecht-Wetter-Laune und die Outerwear auf Herz und Nieren geprüft. 😉

Die drei Tage machen uns klar, dass es noch einiges an Vorbereitung bedarf, aber ab kann’s gehen, ab ins ABENTEUER.